Manuela Bogner - Heart Cover

Manuela Bogner - Heart Cover - Leseprobe

Wenn du kommst

Die Nacht flüstert deinen Namen
und dein Duft liegt in der Luft.

Der Raum ist erfüllt mit meiner Erwartung
und all´ meine Sinne konzentrieren
sich auf einen Tiefenrausch.

Wie eine warme Decke, legt sich
die Freude deines Kommens,
ganz über meinen Körper.
Hüllt mich mit zwischenmenschlicher
Wärme ein ohne mich zu erdrücken.

Ich fühle mich wie in einem Concon
der Freude und Lust.
Und wenn du kommst,
werde ich schlüpfen.
Wie ein bunter Schmetterling
werde ich dir entgegenfliegen
und dich mit meinen bunten
Flügeln verzaubern.
Tausend und einen Moment lang,
solange uns die Flügel der Liebe tragen.


Bis ans Ende der Welt

Mit dir in den Himmel fliegen,
tausend Sterne küssen, die unseren
Weg kreuzen und anschließend das
Fest der Liebe auf den Mond feiern.
Mit dir hunderte Blumen pflücken,
auf einer Wiese, deren Weite uns
verzaubert und anschließend uns
am Duft der Blumen berauschen
und nie mehr aus unseren Träumen
aufwachen.

Mit dir in das Meer der Liebe eintauchen,
im Rausch der Tiefe mit dir um die Wette
schwimmen und anschließend auf dem
Meeresboden Muscheln sammeln,
in denen Träume versteckt sind,
die die Wirklichkeit nicht kennt.

Mit dir ein Leben lang diese Träume träumen,
zeitlos mit dir bis an Ende der Welt gehen,
um anschließend auf unseren Weg zurück zu
blicken, wo andere schon längst ihre Träume
aufgegeben haben.



Ich habe die Liebe gesehen…

Habe ich Dir eigentlich
schon einmal beschrieben,
wie die Liebe aussieht?
Sie sieht aus wie Du!

Sie ist warm und weich,
sinnlich und fordernd,
hat Anstand und Manier,
ist gerecht und kennt die Gesetze,
sie ist fließend und ganz klar
sie ist einfach wunderbar….

Sie versetzt mich in die
schönsten Träume
und schafft für Zärtlichkeit
große Räume.
Sie ist wie ein Kind auf einer
bunten Wiese
und ab und an kriegt sie auch eine
Krise….
Aber nie vergisst sie, wer sie
eigentlich ist.

Und wäre sie nicht da,
würde sie auch gleich vermisst.
Sie ist unbeschreiblich und transparent
und man sieht sie nur, wenn man sie erkennt….


Sinnliche Reise

Warmer, duftender Sommerwind
bläht die Seide an meinen Fenstern auf,
wie ein Segel der prallen Lust.

Nackt und mit weit geöffneten Armen,
möchte ich mich diesem Wind
entgegenbäumen.

Ihn lustvoll über meine Haut
und meinen Haaren streifen lassen.
Durch meine Finger soll er gleiten,
ich möchte ihn fühlen können.

Wie feiner Puder rieselt
er über meinen Körper
und umhüllt mich zart
mit seinem Sommerduft.

Mit seinen sinnlichen, bunten
Bändern, wickelt er mich
liebevoll ein und verdreht
mir dabei den Kopf.

Er dreht mich so lange, bis alle
Farben verschwimmen
vor meinen Augen
und er mich mitnimmt
auf seinen zarten Händen der Lust.

Ich gleite davon mit wehendem Haar,
lasse mich entführen auf dieser Reise
ohne Schlüssel und Gepäck…
und die pure Lust ist mein Begleiter.


Ich sehe dich

Ich sehe in ein Gesicht
der Hilflosigkeit, der Besorgnis,
der Enttäuschung und des Zorns.
Tränen der Wut hinterlassen
schwarze Pfade von Wimperntusche
auf deinem verzerrten, geröteten Gesicht.
Was deine Gefühle nicht in Worte fassen können,
versuchst du mit stupiden Wortklecksen, die du
irgendwann, von irgendwelchen Leuten
gesammelt hast, auszugleichen.
Dabei sind deine Trotzigkeit und deine
unechte Verletzbarkeit so transparent,
wie die Brille, die du trägst. Hinter der
du wie in einem Glashaus sitzt und Angst
vor der eigentlichen Wahrheit hast.
Ich hätte den Mut zur Wahrheit, würde
dir zu klarer Sicht in deinem Glashaus verhelfen.
Aber ich habe keine Lust auf die Scherben,
die du jedes Mal bei anderen hinterlässt,
wenn man dich einfach mal genau betrachtet
hat in deinem Glashaus.
Du verträgst die Wahrheit nicht und du
suchst sie auch nicht, streckst ihr
nicht die Hand entgegen.
Viel lieber kehrst du heimlich und leise
deinen Scherbenhaufen zusammen
und verkaufst dich als fleißiges Mädchen.
Die Wunden die du dabei bei anderen
hinterlässt, willst du nicht sehen.
Du solltest dir mal eine neue Seelenbrille
besorgen und einfach mal um die Ecke ziehen,
ein Stück weiter in Richtung „Ich“.


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